Happy Valentine

Liebe Leserinnen und Leser,

heute mal ein paar Sätze in eigener Sache.
Ich wende mich mal an euch direkt.

Es wird Zeit, Danke zu sagen, und welcher Tag eignete sich hierfür besser, als der heutige?
Danke dafür, dass ihr hier immer wieder eure freundlichen Worte zurücklasst, oder auf den „Gefällt-mir-Button“ drückt, weil ihr offenbar mein Geschreibsel lest.

Natürlich fing ich die Schreiberei an, um mich zu sortieren … mich zu bündeln … die Sprache wieder zu finden … oder zumindest eine Ausdrucksmöglichkeit zu erhaschen.
Wenn dies nicht schriftlich gelang, dann machte ich Fotos, ließ Keki sprechen oder malte …

Dass mir das so großen Spaß machen würde, habe ich anfangs nicht erwartet …
Da hatte ich noch zu kämpfen, mich hier zu zeigen … und zog auch innerlich den Kopf ein wenig ein vor etwaiger Kritik, wobei mir natürlich klar ist, dass man von kritischen Stimmen viel lernen kann.
In erster Linie schrieb ich aber für mich … und das tue ich noch immer … als Ventil, und weil das Schreiben so sehr die Möglichkeit bereithält, zurück zu treten, mich zu ordnen und mir über Vieles klar zu werden.
Ich darf dabei nicht zu lange über einzelnen Worten hängen oder über vermeintlich bessere Formulierungen nachdenken, denn dann bin ich raus aus dem Gefühl, um das es mir eigentlich geht.
Genau diese Gefühlsananylse ist die eigentlicher Herausforderung. Dem Kind dann noch seinen Namen zu geben … eine weitere Hürde.

Es ist mir jedenfalls eine große Freude, dass ihr mich bis hierher begleitet habt. Und natürlich lese ich auch bei euch, bin begeistert über eure Gedanken, finde Muscheln in euren Texten.

Danke also …
eure Muschelfinderin (Bella)

Und lassen wir auch die wichtigste Person noch zu Wort kommen … denn ich ziehe mich nun wieder zurück.

thumb_PB120412_1024 Kopie

Advertisements

Vernetzung

Überall ist es gerade zu lesen.
Das Wir im Ich.
Alle sprechen darüber.
Thomas Hübl tut es schon seit über 10 Jahren und nennt es jetzt das „Neue Wir“.
Veit Lindau wählt ganz ähnliche Überschriften: „Starkes Ich. Starkes Wir“.
Der Hirnforscher Gerald Hüther spricht von emotionaler Aktivierung, vom Glück, das sich einstellt bei allen Menschen, wenn sie Verbundenheit und Freiheit erleben, zum Beispiel in ihren Beziehungen oder in „individuierten Gemeinschaften“.
Überall im Internet, in den sozialen Medien liest man über Matrix, Vernetzung, Bewusstseinserweiterung … vom Ich zum Wir.

Werden sich die Menschen verändern?
Wird 2016 dieses Tor sein, durch das so Vieles an Bewegung und Transformation zu uns hereinkommt?
Ist sie fühlbar jetzt … die Veränderung? … Wird sie dem theoretischen Gedankenkarussell enthoben und erlebbar?

Und Angesichts der vielen flüchtenden Menschen von überall auf der Welt ist es da noch möglich,
die Herzen offen zu halten und an ein Miteinander statt an ein Gegeneinander zu glauben?
Und sich dafür einzusetzen, ins Handeln zu kommen?

Sicherlich ist es von Vorteil, ganz bei sich zu sein, sich nicht von der Presse und den Medien verrückt machen zu lassen, nicht darauf anzuspringen, dass Gewalt mit Gegen-Gewalt beantwortet werden müsse.

So Viele sind einsam.
So Viele fühlen sich ausgebrannt, wollen nicht länger ein Rädchen im Getriebe sein.
Die psychischen Erkrankungen haben längst Herzinfarkt und Co. eingeholt.

Nichtsdestotrotz beginnt der Mensch immer mehr zu begreifen, wie viel Schöpferkraft ihm innewohnt.

Nichtsdestotrotz fühlt er seine Verbindung zu Anderen, bemerkt er deren Stimmung, auch wenn sie schweigen.
Die Zahl derer, die sich als hochsensibel bezeichnen, wird immer mehr.
Gab es dieses Phänomen schon früher? Hat man da nicht drauf geachtet, oder ist dies erst in den letzten Jahrzehnten entstanden und steigt nun rasant an?

Diese ADHS-Kinder, die Indigo-Kinder … ist das vergleichbar?

Haben wir alle besondere Antennen und wissen es nur nicht?
Passen uns weiter an und leben unser Leben im immer gleichen Trott?
Jeder glaubt sich in seinem eigenen Film, doch langsam wird die Erkenntnis wach, dass tatsächlich alles miteinander zusammenhängt.

Der Satz „Was stört es mich, ob in China ein Reisesack umfällt…“ stimmt nicht mehr.
Das ist von absolutem Desinteresse, könnte man meinen …
Nichtsdestotrotz könnte ein solches Ereignis eine Kettenreaktion auslösen.

Der Flügelschlag eines Schmetterlings …
Das ist mein Beitrag zum ersten neuen Wort im Projekt *txt auf neonwilderness – „nichtsdestrotz“ von Dominik Leitner.