Ich habe erst mal kein Bild für euch.

Ihr Lieben, ich bin gerade total geplättet, wie viel Resonanz ich hier kriege für Nellie und ihr Geschichte.

danke euch von herzen.

Jetzt was Ernstes.
noch schlimmer kann´s nicht kommen?
2016 war schon genug?
doch.
doch.
gestern bin ich in meiner wohnung gestürzt. über eine schwelle, die ich schon tausend male überschritten habe.
bin mit dem fuß hängengeblieben und in den flur geflogen. mit dem kopf an die wand geknallt und mit der schulter gegen den türrahmen. und ich wusste sofort -jetzt ist was kaputt. (es ist auch noch der recht arm.)
lalülala … mit feuerwehr ins krankenhaus. geröntgt, ct, splitterbruch am oberarmkopf. mittwoch wird operiert.
halleluja weihnachten … das hatte ich mir anders vorgestellt.
ich bin untröstlich, denn meine schneckengeschichte
kriege ich so nicht fertig.
ein paar tage habe ich vorgemalt … na schaun wir mal.
der taxifahrer, der mich heimbrachte meinte: „na, dann lassen Sie sich mal richtig verwöhnen. sollen doch die anderen mal einkaufen, putzen, kochen, die weihnachtsgans zubereiten. und Sie ruhen sich schön aus.
mir bleibt nichts anderes übrig. 😦

mittlerweile war ich bei der orthopädin, habe die krankenhauseinweisung, die kostenübernahme der Krankenkasse, und habe heute 4 stunden im krankenhaus zugebracht mit aufnahmegsprächen.

der rechte oberarmkopf ist ziemlich gestaucht, gesplittert, ein stück knochen ist ganz abgebrochen, und die kugel sitzt nicht mehr in der gelenkpfanne.

ich tippe dies mit dem Zeigefinger der linken hand.
entschuldigt bitte etwaige fehler.

morgen früh um 8.00 werde ich operiert, kriege eine titan-platte in den arm, und muss dann erst mal alles schonen.

denkt bitte an mich und drückt mir die daumen.

ich poste mein nellie-bild für morgen daher gleich im Anschluss.
zwei weitere sind schon fertig. die zeige ich euch, wenn ich entlassen bin – hoffentlich vor weihnachten.

dann muss ich erst mal abwarten.
ich bin untröstlich, dass ich meine geschichte also wohl nicht mehr im Dezember abschließen kann.
doch sie wird fertig.
nur eben später.
verspochen.

was für zeiten.
in meinen eigenen schmerz mischt sich der Kummer und das entsetzen über die toten und verletzten auf dem Berliner Weihnachtsmarkt.
wie grauenvoll.
ich musste so weinen, als ich heute morgen davon erfuhr.

bleibt gesung.
mögen wir beschützt sein.

auf bald.

eure muschelfinderin

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