See you again

So, ihr Lieben.
Noch einmal schlafen – dann sitze ich morgen früh schon im Zug … und los geht es in die Reha.

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Nennt mich naiv, weil ich mich tatsächlich freue, dass es nun endlich losgeht.
Ich weiß ja – eigentlich dient die Reha nur der Feststellung, inwieweit ich wieder in den Arbeitsprozess integriert werden kann.
Doch da ich selbst die ganze Sache angeleiert habe, nicht auf Wunsch meiner Ärztin und auch nicht unter Druck der Krankenkasse antrete, bin ich zuversichtlich, dass ich tatsächlich nochmal mehr in die Zentrierung komme und Gutes für mich rausholen werde.

Ich bin aufgeregt, neugierig, gespannt, fühle ein kohlensäuriges Reisefieberkribbeln im Magen, hoffe auf angenehme und kompetente Therapeuten und Ärzte und nette Mit-Patienten.
Keki, Malsachen und Bücher sind verpackt.

Ich spüre eine Aufbruchstimmung, die über diese Reisevorbereitungen hinaus geht.
Ja … ich glaube, dass es langsam bergauf geht.

Die wunderbare Ulli von cafeweltenall.wordpress.com schenkte mir zu meinem Beitrag „Türen“ einen wunderbaren Spruch von William Blake, über den ich mich sehr gefreut habe, weil er gerade so gut passt:

„Es gibt Dinge, die wir kennen,
und Dinge, die uns unbekannt sind.
Dazwischen gibt es Türen.“

An dieser Stelle nochmal Dankeschön.

Ich verabschiede mich nun also für eine Weile.

Macht es gut, bleibt gesund. Genießt den Sommer und die Freuden des Lebens.

Auf bald.

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23 Gedanken zu “See you again

    • Na ja … weißt du … es ist ja keine „Kur“ mehr -so wie früher.
      Es ist tatsächlich sehr mit Auflagen durchsetzt, was der Rentenversicherungsträger da erfüllt haben will … beispielsweise stecken sie einen in einen Vortrag über gesunde Ernährung – und meist ist das Essen richtig schlecht, weil die Kureinrichtung eben nur bestimmte Gelder zur Verfügung hat … auch wird es – da bin ich sicher – Vorträge über Depression geben. Ohne arrogant zu sein … die könnte ich wahrscheinlich auch halten. Aber ich verstehe natürlich, dass man ALLE Patienten erreichen will/muss … Ich mach mir da keine Illusionen.
      Letztlich schaue ich auf mich – ich werde was finden, das mir gut tut – ich bin mir da ganz sicher. 😊

      Gefällt 1 Person

    • Liebe Grüße zurück.
      Ich werde unterdessen malen, zeichnen, Tagebuch schreiben … und vielleicht anschließend das eine oder andere veröffentlichen.
      Erst mal abtauchen in die Stille …
      Lieber Reiner – auch dir eine gute Zeit.
      Auf bald.
      Bella

      Gefällt 1 Person

  1. Liebe Bella, ich wünsche dir, dass du beschenkt zurück kommst. So eine Reha ist oft so gar kein Spaziergang, wie ich es 2004 erfahren habe, aber ohne diese neun Wochen wäre ich auch nicht die, die ich jetzt bin!
    ich sende dir ein dickes Knäuel Zuversichtsgarn.
    Nur eins noch: sind die William Blake zeilen wirklich von mir? Ich erinnere mich überhaupt nicht, herrjeh!
    Viel Liebes und Schönes sende ich durchs Weit zu dir hin
    Ulli

    Gefällt 2 Personen

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