Wen die Seele erkennt …

Vielleicht ist die Überschrift ein wenig hochtrabend, doch tatsächlich ist es so … dass man in Augen blickt und sofort zur Ruhe kommt.

Das kann auch geschehen, wenn es die Augen eines Tieres sind.
Jedenfalls geht es der Bella so.
Wenn die Gedanken wirr sind und keinen Fokus haben, wenn die Fragespirale sich wieder aufschwingt, dann tut es ihr gut, sich draussen in der Natur aufzuhalten.
Sie wird dann sehr ruhig … alles schaltet zurück … die Atmung wird tiefer, der Takt des Herzens verändert sich, wird langsamer, die Nase nimmt Gerüche wahr, die Gedanken setzen sich an den Rand des Bewusstseins und schauen zu.

Stille Einvernehmlichkeit.
Jetzt gibt es nichts mehr zu Wollen. Alles ist gut.

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Alle Fotos entstanden am 17.01.16 im Wildpark Schorfheide.

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10 Gedanken zu “Wen die Seele erkennt …

  1. Wunderschöne, feinfühlige Fotos, die in meinen Augen bei Tieren nur möglich sind, wenn sie vertrauen, oder sich unbeobachtet fühlen.

    Der Übergang von den Fotos von Bella zu den Tierbildern in Schorfheide war mir allerdings etwas plötzlich. 😉 … Wobei ich aber auch verstehe, wie es so gekommen sein mag.

    Doch Tiere reagieren sehr unterschiedlich auf Menschen. Wenn ich innerlich gereizt und unzufrieden bin, halten sie Abstand bei mir, oder laufen weg. Meine Waschbären merken das sogar bei geschlossener Terrassentür. Sie schauen kurz und verschwinden, wenn ich mit mir selbst nicht im Reinen bin.
    Und wenn ich traurig bin, sind sie oft zutraulicher als sonst.

    Liebe Grüße, F.

    Gefällt 1 Person

  2. Gerade bei Tieren … wenn es mir schlecht geht, und der Fellträger beschließt, dass ich seines Trostes bedarf, sich auf meine Brust legt und mich anstarrt … dann freue ich mich jedes Mal, dass ausgerechnet er entschieden hat, sein Leben mit mir zu teilen. Dann falle ich nämlich auch in seine Augen … und lächele … 🙂
    Liebe Grüße
    Christiane

    Gefällt 4 Personen

    • Das ist so rührend, nicht? In München hat uns eine Katze adoptiert. Sie ist jeden Tag da, verbringt Stunden im Garten, wir füttern sie mittlerweile auch. Das eigentliche Frauchen weiß Bescheid. Sie akzeptiert, dass ihre Luna ein Stromer ist und sich stundenlang bei uns aufhält. Sie war auch diejenige, die zuerst mit einem großen Paket voller Katzennahrung ankam und sie uns übergab, weil sie froh war, dass die Katze noch lebte und wir uns kümmerten.
      Tja … manchmal sucht sich das Tier den Menschen aus.

      Gefällt 3 Personen

      • Wenn ihr Frauchen Bescheid weiß, dann ist doch wirklich alles gut. Meiner stand auch irgendwann vor meiner Tür und meinte, er würde gern bleiben, ob ich nicht ne Katze wollen würde. So fangen Lieben an 🙂

        Gefällt 1 Person

    • Ja, nicht?
      Mir geht da auch das Herz immer auf … und ich werde dann so genervt, wenn Menschen zu so einem Gehege kommen, oder auf die Brücke, von der man oben auf die Wölfe schauen kann … mitten im Wald. Also … und dann krakeelen diese Leute und machen einen Krach und sagen, „Na was denn – gar kein Wolf zu sehen.“ Palaver, Palaver ….
      Pfffffff … wen wundert´s?

      Gefällt 3 Personen

      • Diese Podeste hat irgendein „Hirnamputierter“ erfunden…

        Doch die Tiere wissen ja oft sehr gut, wie sie damit und mit anderen Störungen umgehen.

        Ich habe lange in Berlin gelebt, wo Tiere überhaupt nicht scheu sind, sich aber auch gestört fühlen. Und auch da gilt: Sie suchen sich die Menschen aus:

        In einem Winter war ich mit einer Freundin unterwegs. Da hörte man schon von weitem das Gelärme einer „Stöckchenläufertruppe“ (Nordic-Walking). Wir sind weg vom Weg ins Unterholz und ein Rudel Rotwild, bestimmt zwanzig Tiere, hat es uns nachgetan und wartete keinen Meter von uns entfernt, bis das Drama vorbeigezogen war und dann ist jeder seiner Wege gegangen. 😉

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      • *Lach* Schön beschrieben. das kann ich mir richtig vorstellen. Was Ähnliches hab ich mal im Spreewald erlebt … weil ja alle Welt so schwärmt von diesen kleinen Bootsausflügen. Also dieses Boot war gerammelt voll, und es war ein lautes Getöse da, man konnte alles mithören, was die Leute sich so erzählten. Niemand hat groß auf die Natur geachtet … Einmal und nie wieder!

        Gefällt 2 Personen

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