Wen die Seele erkennt …

Vielleicht ist die Überschrift ein wenig hochtrabend, doch tatsächlich ist es so … dass man in Augen blickt und sofort zur Ruhe kommt.

Das kann auch geschehen, wenn es die Augen eines Tieres sind.
Jedenfalls geht es der Bella so.
Wenn die Gedanken wirr sind und keinen Fokus haben, wenn die Fragespirale sich wieder aufschwingt, dann tut es ihr gut, sich draussen in der Natur aufzuhalten.
Sie wird dann sehr ruhig … alles schaltet zurück … die Atmung wird tiefer, der Takt des Herzens verändert sich, wird langsamer, die Nase nimmt Gerüche wahr, die Gedanken setzen sich an den Rand des Bewusstseins und schauen zu.

Stille Einvernehmlichkeit.
Jetzt gibt es nichts mehr zu Wollen. Alles ist gut.

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Alle Fotos entstanden am 17.01.16 im Wildpark Schorfheide.

Eine Kleine Landpartie

Bella und der Graubezopfte lieben es, die Stadt hinter sich zu lassen und raus ins Grüne – diesmal ins Grauweiße – zu fahren. Gestern ging es nach Germendorf bei Oranienburg.

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Still hat sich der Winter auf alles gelegt.

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Alles ist zurückgenommen … ruht in tiefem Schweigen und Gleichmut.

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Doch die Tiere sind wach … und so gibt es einiges zu schauen.

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Eine Elenantilope …

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Und ein prächtiger Mähnenspringer …

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Hier ein Weibchen …

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Und auch ganz kleine Tiere gab es zu bestaunen … etwa dieses Kaninchen ohne Öhrchen, bzw. sehr petit.

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Oder diese Nutria-Ratten, die immer an große Meerschweinchen erinnern.

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Zebramangusten …

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… und Erdmännchen.

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Im Winter sind die Tiere oftmals lebhafter als im Sommer … Diese Sau wühlt genüsslich …

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Und hier steht alles in Reih und Glied zum Fressen …

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Die Flamingos schlagen übrigens genau solchen Alarm wie Gänse, nur, dass sie dabei ständig die Köpfe aufgeregt hin und her drehen.

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Einem kleinen Totenkopfäffchen schmeckt es gar vorzüglich …

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Am Ende noch einen Abstecher zum Kaffeetrinken am See.

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Und auf der Rückfahrt geben die Krähen das Geleit.

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Der goldene Raum

Ich denke vor mich hin.
Ich schreibe.
Ich fotografiere.
Ich schaue
und sammle Eindrücke …
derer es viele sind momentan.
Wie das Eichhörnchen
trage ich sie zu einem sicheren Ort.
In jenen gold durchfluteten Raum
in mir,
den ich ganz alleine bewohne.
Der Raum ist ganz leer …
es ist viel Platz.
Und süße Stille.
Nur manchmal ein leiser, tiefer Gongschlag
der Vibrationen durch meine Adern schickt
und das Herz erreicht.
Ich sitze da
und betrachte meine gesammelten Tagesschätze.
Wie sie glänzen
und leuchten,
mich erinnern
und gemahnen,
mich lächeln lassen
oder weinen
vor lauter Ehrfurcht
vor diesem Schönen,
das immer da ist,
wenn ich mich nur bücke
und es aufhebe.

Vernetzung

Überall ist es gerade zu lesen.
Das Wir im Ich.
Alle sprechen darüber.
Thomas Hübl tut es schon seit über 10 Jahren und nennt es jetzt das „Neue Wir“.
Veit Lindau wählt ganz ähnliche Überschriften: „Starkes Ich. Starkes Wir“.
Der Hirnforscher Gerald Hüther spricht von emotionaler Aktivierung, vom Glück, das sich einstellt bei allen Menschen, wenn sie Verbundenheit und Freiheit erleben, zum Beispiel in ihren Beziehungen oder in „individuierten Gemeinschaften“.
Überall im Internet, in den sozialen Medien liest man über Matrix, Vernetzung, Bewusstseinserweiterung … vom Ich zum Wir.

Werden sich die Menschen verändern?
Wird 2016 dieses Tor sein, durch das so Vieles an Bewegung und Transformation zu uns hereinkommt?
Ist sie fühlbar jetzt … die Veränderung? … Wird sie dem theoretischen Gedankenkarussell enthoben und erlebbar?

Und Angesichts der vielen flüchtenden Menschen von überall auf der Welt ist es da noch möglich,
die Herzen offen zu halten und an ein Miteinander statt an ein Gegeneinander zu glauben?
Und sich dafür einzusetzen, ins Handeln zu kommen?

Sicherlich ist es von Vorteil, ganz bei sich zu sein, sich nicht von der Presse und den Medien verrückt machen zu lassen, nicht darauf anzuspringen, dass Gewalt mit Gegen-Gewalt beantwortet werden müsse.

So Viele sind einsam.
So Viele fühlen sich ausgebrannt, wollen nicht länger ein Rädchen im Getriebe sein.
Die psychischen Erkrankungen haben längst Herzinfarkt und Co. eingeholt.

Nichtsdestotrotz beginnt der Mensch immer mehr zu begreifen, wie viel Schöpferkraft ihm innewohnt.

Nichtsdestotrotz fühlt er seine Verbindung zu Anderen, bemerkt er deren Stimmung, auch wenn sie schweigen.
Die Zahl derer, die sich als hochsensibel bezeichnen, wird immer mehr.
Gab es dieses Phänomen schon früher? Hat man da nicht drauf geachtet, oder ist dies erst in den letzten Jahrzehnten entstanden und steigt nun rasant an?

Diese ADHS-Kinder, die Indigo-Kinder … ist das vergleichbar?

Haben wir alle besondere Antennen und wissen es nur nicht?
Passen uns weiter an und leben unser Leben im immer gleichen Trott?
Jeder glaubt sich in seinem eigenen Film, doch langsam wird die Erkenntnis wach, dass tatsächlich alles miteinander zusammenhängt.

Der Satz „Was stört es mich, ob in China ein Reisesack umfällt…“ stimmt nicht mehr.
Das ist von absolutem Desinteresse, könnte man meinen …
Nichtsdestotrotz könnte ein solches Ereignis eine Kettenreaktion auslösen.

Der Flügelschlag eines Schmetterlings …
Das ist mein Beitrag zum ersten neuen Wort im Projekt *txt auf neonwilderness – „nichtsdestrotz“ von Dominik Leitner.

Winterkind

Immer schon liebte Bella diese französischen Filme, in denen Tische auf der Wiese zusammengestellt wurden und sich die Familie dort traf.
Immer waren diese Familien groß.
Immer wirkte das so herrlich unkonventionell.
Immer wurde gelacht und gestritten … die Atmosphäre war ausgelassen, überdreht, theatralisch, feinsinnig, zurückgenommen … mal so … oder so …
Lichter leuchteten, Gläser klangen, Kinder spielten unter Apfelbäumen … während die Erwachsenen speisten, Rotwein tranken und über Gott und die Welt diskutierten.

Bellas Familie ist klein und ganz anders.
Und eine solche Atmosphäre herrschte höchstens mal alle 10 Jahre …
Und Geschwister gibt es keine.
Auch keine Cousinen … jedenfalls nicht im näheren Umkreis.
Dass es überhaupt welche gab, war ein lang gehütetes Familiengeheimnis, das erst gelüftet wurde, als Bellas Kindheit vorbei war.
2 Mädchen …
Wie schade …
Wie schön hätte das sein können, mit ihnen gemeinsam unter dem Tisch zu sitzen, wenn die Erwachsenen ihre Familienzusammenkünfte abgehalten hätten.

Diese Sehnsucht …

Doch es war nicht so.
Es gab eben dieses Leben … und nur dieses … das so anders war als in jenen Filmen.

Geburtstage wurden nie auf einer Wiese gefeiert …
Diesen Wunsch erfüllte sich Bella erst, als sie eine eigene Tochter hatte, denn diese ist ein Sommerkind … und natürlich … endlich konnte man draußen feiern. Und das gerne und ausgiebigst.
Die eigenen Kinder holen nochmal längst vergessene, biografische Erlebnisse zurück, erinnern an Träume und Wünsche, die man hatte.

Bella selbst ist ein Winterkind.
Da hielt man sich in schlecht belüfteten, überheizten Räumen auf.
Da war es, Ende November immer trübe, grau, verregnet.
Einmal, oder waren es tatsächlich schon zwei Winter (?), hatte es sogar geschneit, doch das waren die Ausnahmen.
Und nie mochte Bella diese Jahreszeit.
Jedenfalls nicht als Erwachsene.
Nicht in der Stadt.
Der Verlust des Lichts ging immer einher mit einer schleichenden Melancholie, die sich auf sie legte.
Wenn sie jetzt darüber nachdenkt, war das wirklich schon immer so …
Natürlich wurde in jenen Jahren, als die Kindheit sich langsam verabschiedete … besonders in der Pubertät … schwermütige Literatur gelesen … die eigene Stimmung verdüsterte sich mit dem herannahenden November … und ein bisschen wurde mit der eigenen Befindlichkeit kokettiert.
Aus ihr heraus entstanden ein paar Gedichte, und Gedanken wurden aufgeschrieben, Tagebücher gefüllt. Songtexte entstanden. Die rechte Zeit für Liebeskummer, Keiner-liebt-mich und allgemeinen Weltschmerz.
Bedrückt schien die Seele schon damals, und natürlich war auch die Sinnfrage schon entscheidend.
Der Schmerz war schon da, von woher war er gekommen, und warum war da niemand, der vorlebte, wie man damit umzugehen hatte?
Fing da schon diese Fühllosigkeit an?
Begann die Bella schon damals, sich dem Dunklen zu verschließen?

Denn irgendwann hörte das Schreiben auf. Auch das Singen (nach vielen Jahren in einem Chor) und das Malen. Irgendwann fing eine Art positives Denken an, das kein Leid und keine Schwere ertrug.

Dem Winter und ihren eigenen Gedanken wollte sie jedenfalls gerne entfliehen.
Ständig fror sie, und sie hasste das Eingesperrtsein in den engen Räumen. Lediglich Weihnachten brachte ein wenig Glanz in diese trübe Zeit.

Erst jetzt geschieht der Wandel.
Nach so vielen Jahren wird sie sich der Qualität dieses Jahresabschnittes bewusst.
Erst jetzt kann sie gut alleine sein, Zeit mit sich verbringen, die Stille wahrnehmen und genießen.
Die Ruhe aushalten.
Die Tiefe zulassen und das Dunkle nicht vertreiben ….

Sehr schön beschrieben in einem ihrer Lieblingsbücher von Zsuzsa Bánk, in „Die hellen Tage“

Nichts gehört uns, außer der Jahreszeit in die wir geboren werden. Und der gehören wir.

Und wie in dem Roman, so erinnert sich die Bella an jene unzähligen Tage, die sie als Kind und junges Mädchen auf der Eisbahn verbrachte, Runde um Runde drehte, über das Eis flog und kaum etwas mehr liebte.

Ich bin so dreist zu behaupten, dass ich ihr sehr dabei helfe, zu erkennen, was das Kind in ihr mochte, und was das Kind in ihr noch heute mag.

Die Naturverbundenheit hat sie ihren Eltern zu verdanken, die gerne wanderten. Mit ihrem Vater unternahm sie in ihrer Kindheit im Winter immer Ausflüge in den Wald. Sie besuchten ein Tiergehege mit Wild, und sie hat unzählige Male in die schönen Augen von Hirschen und Rehen geblickt, und in das der Wildschweine, die sich im Dreck suhlten und vor Wonne grunzten.
Sie fütterte die Eichhörnchen, die manchmal die Nüsse direkt aus der Hand holten.

Und dann taucht die Großmutter auf, mit der sie später im Jahr dann Plätzchen für die Adventszeit buk … Oma in ihrer geblümten Schürze … und der Keksgeruch, der die ganze Wohnung durchzog. Heiße Milch mit Honig an kalten Tagen und bei Schnupfen … und Bratapfel aus dem Ofenrohr … Und manchmal … da in Omas Schlafzimmer übernachten dürfen, der Opa zog dann ins Wohnzimmer um … Eingekuschelt und fast verborgen unterm riesigen Federkissen, während Oma vor ihrem Spiegel saß und ihr langes, graues Haar bürstete.

Doch … da in der Kindheit … da gibt es schöne Erinnerungen an den Winter …

Und die hellen Tage dieses Winters und die dunklen Raunächte waren auch sehr besonders.
JETZT ist die Zeit sehr besonders.

Über die Langsamkeit

Wieder zurück in Berlin.

Bella hat zwei schwierige Tage hinter sich.

Plötzlich hatte sich die Stimmung verändert.
Langsam schleichend legte sich wieder so eine bleierne Schwere auf sie … eine Ausweglosigkeit … dieses Nichtgefühl … und sogleich wurde sie mutlos.
„Jetzt ist 2016“, dachte sie … „jetzt muss doch mal was losgehen“.

Immer noch ist die berufliche Situation ungeklärt.
Sie hat den Eindruck, dass sie auf der Stelle tritt.

Am Abend dann drehte sie die letzten beiden Kalenderblätter um.
Am 4.1.16 stand darauf:

Fürchte nicht langsames Wachstum. Fürchte den Stillstand.
Chinesische Weisheit

Nun ist Geduld nicht gerade ihre Stärke …
Doch es gilt wohl einzusehen, dass es noch nicht soweit ist.
In der Psychologie heute gibt es gerade einen interessanten Fachartikel zum Thema Burnout.
Experten meinen nämlich, die Burnoutsymptome seien keineswegs als individuelles Versagen zu deuten, sondern wiesen vielmehr auf ein Zeichen von Kompetenz hin. Die erzwungene Pause „sei eine angemessene Antwort des biologischen und emotionalen Systems auf die dauerhafte Überlastung“ erklärt einer der Fachleute.

Heute dann der Blick aus dem Fenster.
Es hatte über Nacht geschneit. So richtig. Mindestens 10 Zentimeter …
Und Bella hatte ein paar Termine, musste raus an die frische Luft, hin-und-herfahren, war dann noch im Park, hatte mich dabei, holte die Kamera heraus … und entspannte sich ein bisschen.

Und ich?

Ich habe eine neue Mütze und einen neuen Schal.

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Und als ich da so hockte auf der Bank, und der Wind von einem Baum den Schnee verwehte und mich einnebelte, da musste Bella ein wenig lächeln.

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Und so verbrachten wir den Nachmittag im Park, sahen Kinder mit Schlitten, kleine Hunde, eingepackt in lustige Überwürfe, entdeckten schöne Fotomotive und staunten gemeinsam über die Ruhe, die der Schnee immer über alles deckt.
Auch die Verlangsamung war spürbar … die Menschen stapfen durch den Schnee … und die übliche Betriebsamkeit wird gebremst.

Tatsächlich … scheint an dem Sprichwort was dran zu sein … und es gibt ja auch noch jenes andere:

„Wenn du es eilig hast, gehe langsam. Wenn du es noch eiliger hast, mach einen Umweg“

Ein Aphorismus aus Japan, der besagt, dass man manchmal erst durch die Umwege auf die richtige Spur kommt.
Und seien wir doch mal ehrlich – ist es nicht genau so auch beim Reisen? Entdeckt man nicht erst da „zufällig“ die allerschönsten Dinge, macht die interessantesten Bekanntschaften?
Wieso sollte das restliche Leben davon ausgenommen sein?

Gerade in der Langsamkeit liegt eine so große Qualität, weil sie von großer Achtsamkeit begleitet wird.
Das weiß jeder, der einen Garten hat.
Die Dinge habe ihre Zeit, es kann nichts beschleunigt werden … man hegt und pflegt die Pflanzen die darin wachsen … und sie haben ihr eigenes Tempo. Man lernt zu warten und sich zu freuen auf die Blüten … auf das, was die Ernte hervorbringen wird …

So ist es auch mit dem menschlichen Geist. Mit dem Leben an sich …
Die Jahreszeiten lehren den Menschen ebenso, dass alles einem Rhythmus und einer eigenen Zeit unterliegt.

Jetzt also … genießen wir doch den Winter.

Endlich ist er da.

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(Er)inne(r)n

Diese eine Hand,
die mich anrührte
und die Haut durchbrach
bis sie
an meiner
Seele kitzelte …
und eine
prickelnde Freude
mich vibrieren ließ …
Die …

Dieser eine Blick,
quer durch
den ganzen Raum
über alle Köpfe hinweg,
bis er
in meine Augen fiel
und wir wussten,
was die Andere dachte …
Der …
nie mehr korrespondiert …

Dieses eine Kosewort,
das plötzlich auftauchte.
Einmal vernahmen es
die Ohren täglich …
Jetzt kam es
über ein Symbol
nach Jahren
noch einmal in mein Herz …
Das
plötzlich schmerzte …

Dieses Lachen …
dieses eine …
unerwartet laut,
von ganz tief Innen,
das mich immer mitriss …
ist verklungen …
doch hat eine Spur gelegt .

Und jene Worte …
Gesprochenes,
das neu
und jungfräulich klang
und nur MIR galt,
so glaubte ich lange …
und durfte eine Zeitlang
zuhören.

Wieso tauchen
jetzt plötzlich
diese Erinnerungen
so gehäuft auf?
Wo doch
so viel Zeit
verstrichen ist …

Vielleicht
muss all das
noch einmal
kurz aufbrechen.

Vielleicht braucht
jede dieser
Begegnungen
noch einmal Wertschätzung,
damit das Gewesene
endlich einsinken kann
in eine Vergangenheit,
nach der ich mich
nicht umdrehe.

Die ich
aber mitbringe
wie eine
gut gefüllte Schatztruhe.
Da ist so viel drin,
für das ich mich
bedanken möchte.
Und dann ist auch gut.

Jetzt stelle ich
das schwere Ding
auf den Boden,
wende mich um
und gehe meinen Weg …

Getragen,
bewegt …
es ist ja nicht vorbei …
Ich bin verbunden
und ganz frei
für alles Neue.

 

Willkommen 2016

Schöner noch als jedes Feuerwerk war gestern Abend die Stimmung in München … ganz sachte kam der Nebel daher und hüllte alles in eine feuchte, dunstige Atmospäre.

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Das alte Jahr verabschiedete sich auf seine ganz eigene Art.

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Und heute Morgen war noch immer der Nebel da … tauchte alles ein in verheißungsvoll Ungewisses, und die Bella trieb es aus dem Haus … eine Hunderunde machen – ohne Hund.

Welcome 2016 …

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Der halbe Steinkreis, der im Park … quasi vor der Haustür liegt. Immer wieder zieht es die Bella dorthin. Niemand kann sagen, was das für ein Kreis ist/war – auch im Internet hat sie nichts gefunden. Dennoch geht sie immer wieder hin … fühlt … hier war mal etwas … ein heiliger Ort? Ein Kultplatz?

Eine schöne Energie dort jedenfalls.

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Eine schöne Lektion in Sachen Lebensfreude:

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Bella und ich, wir wünschen euch allen ein frohes, gesundes, neues Jahr.