Reise zu den tiefsten Emotionen

Was genau geschieht, wenn Gefühle und Emotionen auftauchen?

Und wie kommt es, dass manche Menschen nur bestimmte Gefühle oder Emotionen spüren?
Oder sagen wir mal: zulassen. Denn spüren tuen sie sie alle … zumindest das Unterbewusstsein nimmt alle wahr.

Es wird jedoch oftmals eine Wahl getroffen, welche Emotionen angemessen erscheinen, und nur diese werden als akzeptabel gehalten und dürfen sich zeigen.
So gibt es Menschen, die entweder sehr tief fühlen, oder solche, die eher im mittleren Feld bleiben und sehr leidenschaftliche Gefühle „wegdrücken“.

Dies geschieht nicht immer willentlich, sondern ist vielmehr ein Prozess, den man sich im Laufe des Lebens angewöhnt hat. Ein Muster sozusagen. Und aus gutem Grund.

Weil es fast immer eine Schutzfunktion hatte, Bestimmtes nicht immer wieder neu erleben zu müssen.
So hat der Mensch eine Art eigenen Kompass, der den Hafen der innerlichen Sicherheit ansteuert. Was ist sicher? Was verunsichert? Was wird vermieden?
Oftmals ist dem Mensch das gar nicht bewusst, was er da tut – sehr wohl aber seinem Unterbewusstsein. Und das arbeitet Tag und Nacht.
Und so kommt es, dass irgendwann, wenn lange unterdrückt und abgespalten oder kompensiert wurde (zum Beispiel durch ständiges Arbeiten, Stichpunkt: workaholic), sich plötzlich das Unterbewusstsein in Form einer Depression meldet, oder, wenn zuviel gearbeitet wurde: im Ausgebranntsein / Burnout. Auch können Ängste oder ein diffuses Unwohlsein auftreten oder Krankheiten auf der Körperebene.

Vieles liegt im Dunkeln.

Vieles liegt im Dunkeln.

Nun gibt es ja unterschiedlichste Methoden, die daran ansetzen, diese abgespaltenen Gefühle wieder erlebbar zu machen.
Eine davon ist The Journey, entwickelt von der Bestsellerautorin und Seminarleiterin Brandon Bays, die nach einer diagnostizierten Krebserkrankung diese Methode für sich entwickelte, anwandte und innerhalb von sechseinhalb Wochen ihren Tumor ausheilte.

Wie es der Zu-Fall so wollte, stieß Bella im August auf die Internetseite von The Journey. Und so erfuhr sie auch von dem Seminar am Chiemsee mit Bettina Hallifax, von dem wir gerade Sonntagabend zurückgekehrt sind..

„Keki. Ich übernehme hier mal.
Lass mich berichten, wie ich es empfunden habe, an dieser besonderen Reise teilzunehmen – einer Reise ganz zu mir selbst. Zu jenen tiefen, dunklen Orten meiner Seele, wo Menschen und Situationen darauf warteten, von mir entdeckt und ins Licht geholt zu werden.
Tatsächlich habe ich es so erlebt.
Ich hing wie eine überreife, pralle Pflaume am Baum, die nur auf diesen Moment gewartet hatte und fiel in dieses vergangene Wochenende mit Menschen, die diesen Prozess begleiteten und selbst an ihm teilnahmen.

Was für eine Erfahrung.
Tiefgreifend, unendlich berührend und zutiefst heilsam war jeder dieser Prozesse, die ich da mitmachen durfte.

In jeder begleiteten Reise begegnete ich Menschen aus meiner Vergangenheit in für mich schwierigen, bislang umaufgelösten Situationen.

Im Journey-Prozess kommt man dabei tief an die daran gekoppelten Emotionen heran, durchläuft sie und macht die Erfahrung, dass sie sich auflösen und durch andere, neue Emotionen ersetzt werden. So steigen nacheinander verschiedene Emotionen auf – so lange, bis sich ein friedvoller, stiller Raum öffnet und man in tiefe Ruhe und Frieden einsinkt. So jedenfalls habe ich es erlebt.

thumb_PB210626_1024

Langsam kommt da Licht ins Dunkle.

Die für mich wertvollste Erfahrung dabei war, zu erleben, dass die Emotion selbst viel weniger schlimm war, als die Angst davor, sie fühlen zu müssen. Denn unser Geist bewertet ja und urteilt über alles, was wir erlebt haben. Wunderbarerweise befindet man sich zwar im Wachzustand, erlebt aber auf einer tieferen inneren Ebene … ich mag das nicht weiter beschreiben, weil diese Erfahrungen wohl jedeR selbst machen muss.

Jedenfalls ist mir klar, dass das ein Anfang war.                                                                                 Bestimmt werden Situationen auftauchen, wo ich wieder mit Vermeidung reagieren will/werde.
Hier gilt es einfach, achtsam zu sein und zu üben.
Vertrauen zu üben.
Üben, zu vertrauen.
Doch etwas in mir durfte an diesem Wochenende in der Quelle baden.
Etwas in mir hat die Wahrheit gesehen.
Meine eigene Wahrheit, die wie ein Silberfaden am Horizont auftauchte.
Diesem Neuen, was ich da erleben durfte, kann ich mich nun einfach öffnen.
Das ist spannend.
Ein neuer Weg.

Jedenfalls bin ich voller Dankbarkeit.
Ein großes Danke an Bettina für ihre wunderbare, liebevolle, warme und präsente Art, die dieses Seminar zu einem großen Türöffner (für mich) gemacht hat.

Und auch das Seminarhotel Jonathan soll nicht unerwähnt bleiben.
Das Haus bietet ein umfangreiches Programm, liegt in wunderschöner Landschaft unweit des Chiemsees und verwöhnte uns drei Tage lang mit einem wirklich phantastischem, vegetarischem Buffet (auch für die Veganer war etwas dabei), einem sehr netten Team und einem tollen Service.
Sogar die Betten wurden gemacht.

Wir hatten ein schönes Zimmer, Keki und ich … sogar mit Balkon.

thumb_PB210596_1024

Wir kommen gerne wieder.“

Advertisements

3 Gedanken zu “Reise zu den tiefsten Emotionen

Ich freue mich über Feedback

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s